Advertisement
Home    Print    Bookmark
Main Menu
Home
News
T1
T1-P
T2
T4
TX
T-Soft
Zubehör
FAQs
? ? ? ?
Messen
Referenzen
Download
Kontakt
The WINNER
kawa_tuer_13_600.jpg
Latest News
Leistungsmessung?
Wie funktioniert eine Leistungsmessung?

Die Prüfstände sind ungebremst und arbeiten nach dem Trägheitsprinzip.

Das Fahrzeug muß die Prüfrolle entgegen ihrer Massenträgheit möglichst schnell beschleunigen.
Je schneller beschleunigt wird, um so mehr Leistung hat das Fahrzeug.

Die Massenträgheit ist so gewählt, daß dies der Beschleunigung in der Realität entspricht.

Das Fahrzeug benötigt auf dem Prüfstand bis ca. 50 km/h in etwa die gleiche Zeit wie auf der Straße (bei einem "Standard"-Fahrer mit 75 kg).

Eine Messung dauert, je nach Leistung, zwischen 15 und 45 Sekunden.

Nur so erreicht man ein identisches Verhalten (u.a. der Variomatik) mit einer extrem genauen Wiederholrate. Werden also kurz hintereinander Messungen durchgeführt, so müssen die Ergebnisse nahezu deckungsgleich sein.
Wenn nicht, liegt ein Fehler vor (Verschleiß, etc.).

 

Philosophisches:

Leistung: 

Leistung kann man nicht messen, sonder nur deren Auswirkung erfassen. Dynamische Prüfstände messen in winzigen Zeitabschnitten die Beschleunigung einer schweren Masse. Durch den Anstieg der Drehzahl kann die, in diesem Zeitabschnitt aufgebrachte Leistung errechnet werden. Genauer geht es nicht. Die Masse ist immer gleich schwer!

Statische Prüfstände (gebremste) errechnen die Leistung z.B. durch die Größen: Rollendrehzahl und Drehmoment. Letzteres wird mittels Kraftsensor und Hebelweg ermittelt. Aber Achtung! Viele Prüfstände haben gar keine Sensoren, sondern übernehmen irgendwann einmal empirisch ermittelete Werte für eine gewisse Bremslast oder andere Werte wie Stromverbrauch der Bremse, etc.. Andere verwenden Sensoren die eine Altersdrift  oder Temperaturdrift aufweisen (wird ungenau!). Gebremste Prüfstände sind ungeeignet, um eine Variomatik (von 0 bis Vmax) zu überprüfen, es sei denn, die Bremse wird abgeschaltet.

 

Zeit:

Zeit kann man so gesehen auch nicht messen. Uhren messen auch keine Zeit, sondern vermitteln uns nur den Eindruck, daß Zeit vergeht (in Stunden, Minuten, Sekunden, Nanosekunden,...). In Wirlichkeit wird nur ein Vergleich geschaffen zu einem festen "Zeitmaßstab". Schließlich wissen wir alle was eine Sekunde ist.

Eine Sekunde ist das 9 192 631 770-fache der Periodendauer der dem Übergang zwischen den beiden Hyperfeinstrukturniveaus des Grundzustandes von Atomen des Nuklids 133Cs entsprechenden Strahlung.

(Nachzulesen unter: www.ptb.de/de/wegweiser/einheiten/si/sekunde.html)

So, jetzt wissen wir zwar was eine Sekunde ist, aber "Zeit" wird sooo nicht gemessen, sondern nur definiert. Kann man "Zeit" messen? Wir glauben nicht und verwenden statt dessen supergenaue Oszillatorquarze.

 

Gewicht:

Stellen Sie sich mal auf die Waage. Hups, schon wieder zugenommen? :-) Waagen zeigen das Gewicht mittels technischen Einrichtungen (Federn, Drucksensoren, etc.), mehr oder weniger genau, im Display an. In Paris steht das Ur-Kilogramm unter einer Käseglocke. Alle anderen haben Kopien davon und eichen dann damit z.B. Waagen. Selbst geeichte Waagen wie sie z.B. in Apotheken stehen haben oft deutliche Unterschiede. Es wird dabei, streng genommen, ja auch nicht das "Gewicht" gemessen, sondern die Kraft mit der das "Gewicht" auf die Waage drückt (Unterschied zwischen Gewicht und Masse). Solche Kraftsensoren werden auch in den gebremsten Prüfständen, zur Ermittlung des Drehmomentes, verwendet.

 

Leistungsprüfstände:

Gemessen wird nur, wie stark die Rolle angetrieben wird. Wird die Rolle wenig angetrieben weil der Reifen durchrutscht, weil verschmutzt, ölig, zu grobes Profil oder der Reifen kann die Leistung nicht an die kleine Berührfläche der Rolle abgeben (T1 ab 15-20 kW), so wird zu wenig Leistung ermittelt was, so gesehen, ja auch in Ordnung ist. Das Fahrzeug konnte eben nicht mehr Leistung an die Rolle abgeben. Somit sind die Messergebnisse, in gewisser Hinsicht, immer geräteabhängig.

 

Leistungsangaben:

Schau genau! Viele geben die Kurbelwellenleistung an! Das geht doch gar nicht. Gemessen wird ja am Hinterrad. Die Schleppleistung, also das "leere" ausrollen zeigt nur die Verlustleistung während des Schleppens an. Wie groß der Verlust bei einer neuen (oder total verschlissenen) Kette unter Vollast ist kann so nicht ermittelt, sondern nur geschätzt (geraten?) werden. Andere schlagen auf diese Leistung noch 20% für Lichtmaschine, Kühlwasserpumpe, Ölpumpe, etc. drauf. Eine andere Norm kommt aus dem Automobilbau, da wird noch Verluste durch das Differential mit eingerechnet! Welche Verluste hat eigentlich eine Variomatik (mit härteren Gegendruckfedern)?

Da bleiben wir doch lieber bei der Leistung am Hinterrad. Mit diesem Wissen sollen Sie sich vielleicht nochmals "Leistung" (siehe oben) durchlesen.

 

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 16. März 2008 )
 
< zurück   weiter >
Select Language
  • English
  • Deutsch
Newsflash

Update (28.02.2008) 

T-Soft wird ständig weiterentwickelt. Durch groß angelegte "Umbauarbeiten" findet ein Versionssprung von 3.6.4.40 auf 3.7 statt. Weitere Infos unter "News".
 
Who's Online
Customer Login





Passwort vergessen?
Most Popular
   Home  Print Top


© 2008 Traktal - The Dynotester Company