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Auf einem Prüfstand Scooter oder Motorräder zu messen ist relativ einfach. Anders sieht die Sache allerdings bei Pedelecs aus. Damit der Motor den Fahrer überhaupt unterstützt ist es erforderlich, dass dieser in die Pedale tritt. Ansonsten wäre es kein EPAC (Electric Power Assisted Cycle) mehr, sondern ein Kraftfahrzeug. Ein Teil dieser Fahrzeuge haben Frontantrieb. der springt aber nur an, wenn getreten wird UND/ODER sich die Pedale vorwärts bewegen. Dies erfordert aber, dass sich das Hinterrad dreht und vom Prüfstand abgebremst wird, ansonsten kann sich kein Drehmoment aufbauen.

Fahrzeuge mit Mittelmotor haben keine Rückmeldung, wie schnell gerade gefahren wird, da dem Steuergerät die Übersetzung der Kettenräder nicht bekannt ist. Über 25 km/h wird die Motorleistung gemäß EN15194 auf null zurückgefahren. Damit die Geschwindigkeit gemessen werden kann, wird in der Radnabe ein Tachosignalgeber verbaut. Da die Hinterradnabe mit der Schaltung schon relativ komplex ausfällt, wird dieser Geber in der Vorderradnabe integriert. Das Vorderrad muß sich also mitdrehen. Falls das Steuergerät Geschwindigkeitsdifferenzen zwischen Vorderrad und Hinterrad errechnet, wird eine Störung festgestellt und und der Antrieb gestoppt. Deswegen laufen bei uns beide Rollen mit exakt der gleichen Geschwindigkeit. Eine Rolle ist trotzdem längenverstellbar, damit auch unterschiedliche Rahmengrößen getestet werden können.

VektorFahrradk.jpg
 
  

Das Hinterrad wird also von einem automatischen Tretkurbelmotor angetrieben, damit der Antriebsmotor des Pedelecs das Hinterrad, Vorderrad oder die Kette antreibt.

Es würde auch genügen, wenn ein Fahrer in die Pedale tritt. Allerdings ist dann eine unbekannte Leistung mit im Spiel. Beim TX-E wird ein Motor verwendet, dessen Leistung kontinuierlich gemessen wird. Diese Leistung (in grün) wird von der Gesamtleistung wieder abgezogen. Das ist sozusagen ein Leistungsprüfstand im Leistungsprüfstand.

 

Ein Zweirollenprüfstand ist also einzige Lösung für zum Testen ALLER Pedelecs. 

Der TX-E ist nach einem Baukastensystem aufgebaut. Es gibt für drei Rollenvarianten, 6 Motorvarianten und zahlreiche weitere Optionen die mit einander kombiniert werden können.

Sie müssen sich nur entscheiden zwischen einer Vorderradklemmung für Scooter (wie T2) oder für Fahrräder. Diese sind deutlich komplizierter, da dem Fahrrad alle Freiheitsachsen, bis auf die Senkrechte, gelassen werden, damit sich das Vorderrad auf der Rolle in Fahrtrichtung ausrichten kann und somit keine, die Messung beeinträchtigenden, Querkräfte auftreten können.

Selbstverständlich kann können auch beide Klemmungen montiert und wahlweise benutzt werden. 

           
Motor.jpg

 

Sensorik

 

macht ihr Fahrzeug wirklich durchschaubar. Alle technischen Daten können dargestellt, bzw. aufgezeichnet werden. Mit einem optionalem, berührungslosem Temperaturfühler können sogar rotierende Nabenmotoren überprüft werden. Die Akkuspannung und -strom wird ständig überwacht. Bei einer frei einzustellenden Unterspannung kann das Fahrrad abgeschaltet und die Messung beendet werden. Über den zurückgelegten Weg können Rückschlüsse über die Reichweite gezogen werden. Weitere Infos unter Software .

 

Fahrrad.jpg

 

Laden sie sich den aktuellen Prospekt herunter!
 
 
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 10. Mai 2011 )
 
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